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Aus
der Geschichte des Krankenhauses und seines Trägers (II)
1.Versorgungsauftrag
der Lungenfachklinik Immenhausen
Die Lungenfachklinik Immenhausen ist seit dem 1. Jan. 1985 im
Krankenhausbedarfsplan des Landes Hessen. Als Krankenhaus der
Regelversorgung mit überregionalem Versorgungsauftrag erstreckt
sich das Einzugsgebiet, in dem etwa 1,8 Mio. Menschen leben, über
den gesamten nordhessischen Raum hinaus.
Die Lungenfachklinik Immenhausen ist seit Jahren als
pneumologisches Zentrum Nordhessens fest etabliert. Zwischen der
Lungenfachklinik Immenhausen und den niedergelassenen Ärzten,
bzw. den übrigen Kliniken Nordhessens besteht eine ausgezeichnete
Zusammenarbeit.
Die nächstgelegenen Kliniken, die ein ähnliches
Leistungsspektrum aufweisen, sind im Osten die pneumologische
Klinik Lenglern-Bovenden/Göttingen, Entfernung: 70 km, im Norden
die Klinik für Pneumologie Diekholzen/Hildesheim, Entfernung: 170
km, im Westen die Fachklinik Kloster Grafschaft, Schmallenberg,
Entfernung: 140 km, im Süden die Klinik Waldhof Elgershausen,
Kliniken für Lungen und Bronchialheilkunde, Entfernung: 150 km.
Die Aufgaben der Klinik umfassen die gesamte Diagnostik auf dem
Gebiet der Lungen- und Bronchialerkrankungen einschließlich aller
heute üblicher nichtinvasiver, invasiver, operativer und
allergologischer Verfahren. Sie umfassen ferner die gesamte
Therapie unspezifischer und spezifischer Lungen- und
Bronchialerkrankungen mit Ausnahme der Lungenresektionen und der
Strahlenbehandlung. Zu den durchgeführten Behandlungsmaßnahmen
gehören insbesondere auch die Chemotherapie und die Lasertherapie
des Lungenkrebses. Daneben werden auch Patienten mit
extrapulmonaler Tuberkulose behandelt.
Zusätzlich verfügt die Lungenfachklinik Immenhausen über ein
Schlaflabor mit gegenwärtig 6 Betten. Der Chefarzt der Klinik ist
zur kassenärztlichen Versorgung von Patienten mit Lungen- und
Bronchialerkrankungen, ein Oberarzt der Klinik als Allergologe zur
ambulanten kassenärztlichen Versorgung von Patienten mit
allergischen Erkrankungen ermächtigt. Zwei weitere Oberärzte
betreiben jeweils eine Ambulanz für Schlafmedizin bzw. für hämatologisch-onkologische
Erkrankungen. 
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